cd

JOSEPH HAYDN (1732-1809)

Applausus - Kanatate / Cantata HobXXIVa:6

2 CD PC: 22 C5036 – UPC 84522105036 2

ANNA PALIMINA, Sopran / soprano
MARINA DE LISO, Mezzosopran / mezzo soprano
DONÁT HAVÁR, Tenor / tenor
JOHANNES WEISSER, Bass-Bariton / bass baritone
ANDREAS WOLF, Bass / bass
CAPELLA AUGUSTINA
ANDREAS SPERING, Dirigent / conductor

Tzimon Barto

THE SCHUBERT ALBUM

2 CD PC: 21 C5028 – UPC 84522105028 7

Piano Sonata D 894 / Impromptus D 899
Moments Musicaux D 780

TZIMON BARTO, Klavier / piano


Als einer der führenden amerikanischen Pianisten seiner Generation begeistert Tzimon Barto seine Fangemeinde auf beiden Seiten des Atlantiks mit außergewöhnlichen und mitreißenden Konzerten. Durchaus außergewöhnlich auch seine neueste Einspielung mit Werken von Franz Schubert. Eine durchwegs sehr eigene, ja eigenwillige Interpretation die gerade in den langsamen Sätzen einen nahezu nie enden wollenden
Spannungsbogen aufzeigt, meditativ versinkend in der tiefen, lyrischen Musiksprache Franz Schuberts. Barto zeigt uns hier ganz deutlich, wie sehr der Lied-Komponist auch in seinen Klavierstücken wieder zu finden ist.

Mitte der 1820er Jahre hatte sich Schubert endlich einen Platz im öffentlichen Konzertleben erobert. Darüber hinaus gab es seitens der Verlage großen Bedarf an Klavierstücken, die sich für den Hausgebrauch oder den Salon eigneten.
Eben solche Salonpiècen lieferte Schubert mit seinen Impromptus und Moments musicaux.

Die G-Dur-Sonate D 894 stammt vom Oktober 1826 und ist dem langjährigen Freund und Förderer Josef von Spaun gewidmet. Während das verträumt schweifende Andante trotz seiner dramatischen Ausbrüche dem herkömmlichen Muster der Sonate ebenso entspricht wie das rabiate Menuett – mit einem verklärten Trio als Kontrast – und das klar gegliederte Final-Rondo, scheint der groß dimensionierte Anfangssatz ihren Rahmen sprengen zu wollen.

EGON WELLESZ (1885-1974)

Piano Concerto op. 49 / Violin Concerto op. 84

1 CD PC: 21 C5027 – UPC 84522105027 0

MARGARETE BABINSKY, Klavier / piano
DAVID FRÜHWIRTH, Violine / violin
RUNDFUNK SINFONIE-ORCHESTER BERLIN
ROGER EPPLE, Dirigent / conductor

Am 21. Oktober 1885 wurde Egon Wellesz in Wien als einziges Kind einer aus dem ungarischen Teil der Donaumonarchie zugezogenen wohlhabenden Kaufmannsfamilie geboren. Nach der Reifeprüfung und einem kurzem Intermezzo als Hörer an der juridischen Fakultät der Universität Wien wechselte er zur Musikwissenschaft (sein verehrter Lehrer war bekanntlich Guido Adler) und wurde daneben einer der ersten Privatschüler Arnold Schönbergs. Obwohl er sich dessen strengem Unterricht schon nach zwei Jahren entzog und eigene Wege ging – was ihm Schönberg nie wirklich verzieh –, stellten sich schon bald erste Erfolge ein. Vor 1938 zählte Wellesz sogar zu den wichtigsten zeitgenössischen Komponisten überhaupt: Interpreten von Rang nahmen sich seiner Werke an und seine zahlreichen Arbeiten für das Musik- und Tanztheater, die teilweise auf Libretti der Freunde Jakob Wassermann und Hugo von Hofmannsthal geschrieben wurden, standen permanent auf den Spielplänen der wichtigsten deutschsprachigen Bühnen. Aber auch als Musikwissenschaftler leistete er etwa mit der erstmaligen Entzifferung der byzantinischen Notenschrift, mit seinen Arbeiten über die Barockoper oder mit der überhaupt ersten Schönberg-Biographie Hervorragendes.

Von 1918 bis 1937 verbrachte Egon Wellesz zusammen mit seiner Familie alle Sommer in Alt-Aussee in der Steiermark, er nütze diese Zeit der Ruhe vornehmlich zum Komponieren, wozu er während des anstrengenden Arbeitsjahres an der Universität nur selten kam. So wurde auch das Konzert für Klavier und Orchester, op. 49 dort zu Beginn des Sommers 1933 in Angriff genommen und bereits am 20. Juli desselben Jahres beendet. Es zeigt des Komponisten damalige intensive Beschäftigung mit neobarocken und neoklassizistischen Kompositionstechniken, immer allerdings durch die Brille eines dem Schönberg-Kreis in gewisser Hinsicht nahe stehenden Komponisten gesehen.

Die Ereignisse des 12. März 1938 beendeten diese so erfolgreiche Karriere jedoch abrupt. Sie hatten für Wellesz empfindliche Konsequenzen: Als Jude, Monarchist und Verfasser von “entarteter Musik” wurde der 53jährige, der sich glücklicherweise in diesen Tagen zufällig in Holland bei Aufführungen seines Erfolgsstücks “Prosperos Beschwörungen” aufhielt und wohlweislich nicht mehr zurückkehrte, sofort nach der “Machtübernahme” aller seiner Ämter enthoben und polizeilich gesucht.

Das bemerkenswerte Violinkonzert, op. 84, aus dem Jahre 1961 unterscheidet sich nicht nur in seiner Tonsprache signifikant vom nicht ganz dreißig Jahre zuvor entstandenen Klavierkonzert. Zwischen 19. März und 30. April 1961 komponiert, zog sich die Instrumentation dann doch bis zum 10. Juli dieses Jahres hin. Das Werk wurde durch den Wiener Geiger Eduard Melkus beauftragt und am 12. Jänner 1962 in Wien mit Melkus als Solisten und dem “Großen Orchester des Österreichischen Rundfunks” uraufgeführt.

FRÉDÉRIC CHOPIN (1810-1849)


Great Chopin Performers – The Warsaw Recordings

5 CD PC: 24 C7039 – UPC 84522107039 1

Live Recordings from Chopin Piano Competition Warsaw

IVO POGORELICH
STANISLAV BUNIN,
ADAM HARASIEWICZ
MAURIZIO POLLINI
VLADIMIR ASHENAZY
MARTHA ARGERICH

Der Warschauer Chopin-Wettbewerb
Viele der glänzendsten Pianistenpersönlichkeiten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts waren Polen, es sei nur erinnert an Ignaz Paderewski, Josef Hofmann, Leopold Godowsky, Moritz Rosenthal, Artur Rubinstein, Alexander Michailowski und Wanda Landowska. Nachdem Polen am Ende des Ersten Weltkrieges seine nationale
Unabhängigkeit zurückgewonnen hatte, legte der junge Staat großen Wert auf die Pflege und Fortführung seiner musikalischen Traditionen. So fand der Gedanke des Pianisten Jerzy Zurawlew einen Wettbewerb auszuschreiben, der speziell der Pflege der Musik Frederic Chopins dient, viel Zustimmung. 1927 wurde er zum ersten Mal in Warschau ausgetragen. Nach einer kriegsbedingten Pause von zwölf Jahren wurde der 4. Wettbewerb 1949 zum 100. Todestag Chopins veranstaltet; dabei wurden zum ersten Mal zwei Erste Preise vergeben, an die Polin Halina Czerny‑Stefanska und die Russin Bella Davidovich. Mit Adama Harasiewicz errang 1955 wiederum ein Pole die Goldmedaille. 1960, 1965 und 1970 wurden mit Maurizio Pollini, Martha Argerich und Garrick Ohlsson junge Musiker aus dem Westen Gewinner. 1975 folgte der 18jährige Krystian Zimerman, 1980 als erster Asiate der Vietnamese Dang Thai Son und 1985 der Russe Stanislaw Bunin. Die Jury des Chopin-Wettbewerbs besteht aus rund zwanzig Mitgliedern, von denen laut Satzung die Hälfte Polen sein müssen.

RALPH VAUGHAN WILLIAMS (1872 - 1958)


1CD · C5035 PC: 21 UPC:845221050355

Concerto for oboe and strings in A minor
Ten Blake Songs
Household Music
Fantasia on a Theme by Thomas Tallis



Lajos Lencsés, Oboe · Andreas Weller, Tenor
Budapest Strings · Béla Bánfalvi

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